Vietnam - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Die Sozialistische Republik Vietnam erhielt seine wirtschaftliche
und politische Unabhängigkeit vom ehemaligen Mutterland China
bereits im 10. Jahrhundert. Dabei besitzt der südostasiatische
Staat natürliche Grenzen nach China, Kambodscha, Laos und das
Südchinesische Meer. Die Amtssprache ist Vietnamesisch. Im Laufe
seiner interessante aber wechselvollen Geschichte wurde das Land von
verschiedenen Dynastien regiert und erhielt dann schließlich um
1880 eine französische Vorherrschaft, so dass gebietsweise nach
wie vor noch die französische Sprache gesprochen und auch
verstanden wird. Von der geografischen Fläche her ist Vietnam in
etwa so groß wie die Bundesrepublik Deutschland.
Wirtschaft
Derzeit steht die vietnamesische Wirtschaft vor dem Problem eines
Umbruchs und der Übergangszeit von sozialistischer Planwirtschaft
zu einer Marktwirtschaft. Trotz seiner massiven Probleme hat das Land
aber den Vorteil nicht unbeachtlicher Erdölreserven und
gleichzeitig einer sehr schönen Natur, wobei es natürlich
nach wie vor noch Umweltschäden aus dem Vietnamkrieg zu
bekämpfen gibt. Trotzdem versucht man in der Tourismusindustrie
Fuß zu fassen, wobei sich bei ausländischen Gästen vor
allem der Wellness Sektor einer großen Beliebtheit erfreut. Durch
seine Lage am Südchinesischen Meer und der von natur aus gegebenen
Gastfreundschaft der Vietnamesen dürfte dieses Ziel einer
touristischen Expansion langfristig problemlos zu erreichen sein.
Ebenfalls von großer Bedeutung ist der Export von Textilien.
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