Venezuela - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Venezuela, das den offiziellen Namen „Bolivarische Republik
Venezuela“ trägt liegt an der Karibikküste und grenzt
an die Staaten Kolumbien, Guyana und Brasilien. Der
südamerikanische Staat Venezuela mit der Hauptstadt Caracas wird
in er Staatsform einer Präsidialrepublik regiert. Die auf
Behörden übliche Amtssprache ist Spanisch, allerdings werden
für die Angehörigen der sog. indigenen Völker auch alle
indigenen Sprachen als Amtssprachen anerkannt. Bei Venezuela handelt es
sich zudem um ein sehr großes Land, dass mit vielen kulturellen
Umbrüchen und Veränderungen zu kämpfen hatte und hat.
Ebenfalls gibt es eine große Kluft zwischen der sehr armen und
andererseits der sehr reichen Bevölkerung, so dass es sich im
wahrsten Sinne des Wortes um ein Land voller Gegensätze handelt.
Wirtschaft
Venezuela verfügt über nicht unbedeutende
Rohstoffvorkommen, wobei vor allem das Erdöl eine große
Rolle spielt. Mit ihm werden etwa vier Fünftel der
Exporterlöse des Landes erwirtschaftet. Da vor allem Rohöl
einen enormen Preiszuwachs ab 2005 zu verzeichnen hatte, konnten sich
die Einnahmen aus dieser Quelle um etwa 80 Prozent erhöhen, was
dem land natürlich einen enormen Wachstumsschub eingebracht hat.
Weitere wichtige Exportgüter sind Stahl, Eisenerz, Zement,
Textilien, Edelmetalle und Aluminium. Zudem besitzt der Tourismus eine
sehr große Bedeutung, denn Venezuela ist auch ein sehr beliebtes
Urlaubsland.
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