Pakistan - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Die Islamische Republik Pakistan ist ein südasiatischer
Staat, der in der Staatsform der Präsidialen Bundesrepublik
geführt wird. Pakistan erstreckt sich über eine geografische
Fläche von 880.254 km2 auf der etwa 172,8 Millionen Einwohner
leben. Mit einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von 190,6
Einwohner pro km2 kann man von einem mäßig dicht besiedelten
Land sprechen. Die Währung Pakistans ist die Pakistanische Rupie.
Das Land erhielt seine Unabhängigkeit am 14. August 1947,
allerdings gibt es nach wie vor wirtschaftlich enge Bindungen an das
ehemalige Mutterland. Umstritten ist allerdings die Herkunft und
Bedeutung des Namens Pakistan.
Wirtschaft
Die Ziele der wirtschaftlichen Entwicklung Pakistans werden zwar in
staatlichen Fünfjahresplänen festgehalten, allerdings ist die
wirtschaftliche Ausrichtung des Landes durchaus marktwirtschaftlich
orientiert. Nach 1970 kam es zwar zu einer Verstaatlichung von mehreren
bedeutenden Großbetrieben, die nun aber seit etwa 1990 wieder
privatisiert werden. Allerdings kann man bei dieser vorangegangenen
Verstaatlichung von einem bedeutenden wirtschaftlichen Rückschlag
für Pakistan ausgehen. Trotz großer Entwicklungen und
Fortschritte im Dienstleistungsbereich und in der Industrie besitzt die
Land- und Forstwirtschaft eine nach wie vor große Bedeutung
für die pakistanische Wirtschaft. Dank der Nähe zu
verschiedenen Meeren besitzt auch die Fischerei eine große
Bedeutung. Ebenfalls wichtig sind die zahlreichen Bodenschätze,
sowie deren Abbau und auch Export.
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