Kolumbien - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Die Republik Kolumbien – so der offizielle Name – wird
in der Staatsform der Präsidialrepublik geführt. Das Land
befindet sich in Südamerika (nördlicher Teil), wobei es an
das Karibische Meer, den Pazifischen Ozean, Brasilien, Peru, Panama,
Venezuela und Ecuador grenzt. Allein aus der Lage lässt sich schon
die große touristische Bedeutung des Landes als beliebtes
Reiseziel sonnenhungriger Europäer ableiten. Das kulturelle,
wirtschaftliche und politische Zentrum von Kolumbien ist allerdings die
Hauptstadt Bogotá. Übrigens leitet sich der Name des Landes
von Christoph Kolumbus ab. Kolumbien erstreckt sich über eine
geografische Fläche von 1.138.748 km2 und besitzt derzeit etwa 42
Millionen Einwohner. Bei einer Bevölkerungsdichte von nur 36,8
Einwohner pro km2 kann man von einer recht dünnen Besiedlung
sprechen.
Wirtschaft
Nach Chile besitzt Kolumbien trotz zahlreicher und häufiger
Unruhen das größte Wirtschaftswachstum in Südamerika.
Während in den vergangenen Jahrzehnten große Investitionen
und Anstrengungen in den Bereichen der Grundstoff- und
Konsumgüterindustrie erfolgten, wird heute ein gesteigerter Wert
auf die Textilindustrie und die Nahrungsmittelindustrie gelegt. Neben
seinen stabilen Erdölreserven gilt Kolumbien aber auch als der
viertgrößte Produzent von Kohle und Nickel weltweit.
Problematisch ist allerdings, dass ein Teil der kolumbianischen
Wirtschaft mehr oder weniger direkt und indirekt vom Anbau und
Handel von und mit Drogen beeinflusst wird.
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