Folgen der Globalisierung für Industriestaaten
In den Industriestaaten ist insbesondere die Veränderung auf
dem Arbeitsmarkt ein oft schwerwiegendes Problem. Viele schlecht
ausgebildete Arbeitskräfte sind arbeitslos. Das führt zu
sozialen Problemen und zu höheren Kosten der Sozialsysteme.
Die Arbeitsmärkte haben sich grundlegend gewandelt, viele Berufe
haben wenig Zukunft.
Nur Tätigkeiten, die nicht verlagerbar sind, haben noch einen
guten Stand z.B. Kfz-Mechaniker. Autos können nicht nach Polen
zur Reparatur gebracht werden.
Die Unternehmen hingegen profitieren von einem großen
Kapitalstock, der zu hohen Renditen führt und von den großen
weltweiten Absatzmöglichkeiten.
Insbesondere diese Schere ist der Öffentlichkeit schwer zu
vermitteln. Die Unternehmen machen Rekordgewinne, während viele
Menschen arbeitslos sind.
Gerade für die Politik tun sich große Problemfelder auf, da der
Betrachtungshorizont und die Wirkungsmöglichkeiten meist
national begrenzt sind, die Unternehmen aber längst global
denken und wenig Patriotismus zeigen, wenn es um die Gewinne der
Konzerne geht.
Bild: Containerdock © Michael Muchow / PIXELIO
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