Indonesien - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Indonesien ist einer der weltweit größten Inselstaaten,
der seine Unabhängigkeit von den Niederlanden am 27. Dezember 1949
erhielt. Die Amtssprache ist Indonesisch. Dabei wird das Land von der
Hauptstadt Jakarta aus in der Form einer sog. Präsidialrepublik
geführt. Die Hauptstadt selbst befindet sich auf der Insel Java
und beherbergt etwa 18 Millionen Einwohner. Damit leben etwa die
Hälfte aller Staatsbürger in der Hauptstadt des Landes. Mit
etwa 237 Millionen Einwohnern ist Indonesien nicht nur der weltweit
größte Inselstaat und der größte ostasiatische
Staat, sondern auch die weltweit viertgrößte Nation. Dabei
verteilt sich die Landesfläche des Staates auf insgesamt 17.508
Inseln von denen aber „nur“ 6.044 Inseln bewohnt sind.
Wirtschaft
Die indonesische Wirtschaft basiert auf den Grundsätze der
Marktwirtschaft, wird aber an zahlreichen Stellen durch die Regierung
des Landes mehr oder weniger stark beeinflusst. Einige große
Unternehmen befinden sich in staatlichem Besitz, so dass auch die
Asienkrise dem Land schwer zu schaffen machen konnte. In den Jahren
1997/98 verlor die indonesische Währung etwa 75 Prozent ihres
Wertes, was den Konkurs zahlreicher Unternehmen nach sich zog. Von den
Folgen hat sich das Land nach wie vor noch nicht vollständig
erholen können, was wohl auch auf die staatlichen Eingriffe in die
Wirtschaft zurückzuführen ist.
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