Indien - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Indien ist eine aus 28 Bundesstaaten bestehende Bundesrepublik, die
den größten Teil des indischen Subkontinents umfasst. Dabei
erstreckt sich das südasiatische Land über eine geografische
Fläche von etwa 3,3 Mio. km2. Indien besitzt derzeit etwa
1.166.079.217 Einwohner und gehört mit einer
Bevölkerungsdichte von 349 Einwohnern pro km2 zu den
dichtbesiedelten Ländern der Erde. Der indische
Unabhängigkeitstag ist der 15. August 1947, der auch heute noch
als Nationalfeiertag begangen wird. Indien wird in der Staatsform einer
parlamentarischen Republik geleitet. Die Währung ist die Indische
Rupie.
Wirtschaft
Wirtschaftlich profitiert Indien stark von der Globalisierung und
der internationalen Arbeitsteilung, wobei es ebenfalls stark im Handel
und vor allem im Export-Bereich tätig ist. Dabei kann die indische
Wirtschaftsform als eine gelenkte Volkswirtschaft bezeichnet werden,
die allerdings seit 1990/1991 zunehmen privatisiert und dereguliert
wurde. Nach Angaben der Weltbank beträgt der derzeitige Wert der
indischen Produktion etwa 700 Mrd. US-Dollar, so dass Indien zu den
weltweit 10 größten Volkswirtschaften gehört. Dabei
konnte vor allem in der Pharmazie und in der Informationstechnologie
ein Spitzenniveau erreicht werden, das Indien zu einem begehrten
Handelspartner werden ließ. Trotzdem zählt das land
andererseits zu den Entwicklungsländern, denn das
Pro-Kopf-Einkommen eines durchschnittlichen Inders beträgt nur
etwa 700 US-Dollar und in vielen Fällen weniger.
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