Hongkong - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Noch bis zum 30. Juni 1997 war Hongkong eine Kolonie der britischen
Krone, die an der Mündung des sog. Perlflusses gelegen war. Dabei
handelt es sich um ein Gebiet, das sich als Sonderverwaltungszone
versteht und als Metropole an der chinesischen Südküste
liegt. Konkret liegt Hongkong dabei auf einer Halbinsel und insgesamt
262 kleineren Inseln. Durch seinen Autonomiestatus kann Hongkong als
marktwirtschaftliches Zentrum und vor allem als asiatisches
Finanzzentrum neben dem sozialistischen China weiterhin bestehen. Es
besitzt dabei nicht nur eine eigene Währung, sondern vor allem
auch eigene Zölle und eine eigene Gesetzgebung. Allerdings lassen
sich offenbar Einmischungen von der chinesischen Regierung aus Peking
in Hongkongs Innenpolitik nicht vermeiden.
Wirtschaft
Trotz oder gerade wegen seinem Autonomiestatus gilt Hongkong als
eines der liberalsten Wirtschaftszentren auf der gesamten Welt, was
sich natürlich gut auf alle Bereiche der dortigen Wirtschaft
auswirkt. Als Unternehmer kann man dort auch gut und gerne weitere
Unternehmen gründen oder aufbauen, denn eine sog. Umverteilung der
Einkommen – ein leider existierendes großes Problem der
Wohlfahrtsstaaten – ist in Hongkong vollständig unbekannt.
Daher ist es schon sehr lohnend, sich der Mühe zu unterziehen und
eine fremde Kultur in Hinblick auf Expansionen kennenzulernen. Dabei
möchte die Regierung in Hongkong das ohnehin hohe
Wirtschaftswachstum noch erhöhen.
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