Dänemark - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Das Staatsgebiet von Dänemark befindet sich zwischen
Mitteleuropa und Skandinavien. Dabei wird das Land von der Hauptstadt
Kopenhagen aus in Form einer Konstitutionellen Monarchie regiert. Die
Amtsprache ist Dänisch, wobei es aber regionale Abweichungen geben
kann. So wird beispielsweise auf den Färöern
Färöisch und auf Grönland neben Dänisch auch
Kalaallisut gesprochen. Das dänische Staatsgebiet beträgt
circa 43.000 km2, wobei sich ein Drittel dieser Fläche auf
insgesamt 443 Inseln verteilt, die alle einen eigenen Namen besitzen.
72 dieser Inseln sind bewohnt. Das östliche Ende des
dänischen Staatsgebietes in der Ostsee bildet die Insel Bornholm.
Wirtschaft
Positiv für die dänische Wirtschaft wirkt sich vor allem
die starke Deregulierung aus, allerdings darf dabei nicht vergessen
werden, dass der Anteil an gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmern
mit über 75 Prozent sehr hoch ist. Diese starke gewerkschaftliche
Einmischung wirkt nach wie vor als Unruheherd. Trotzdem schneidet
Dänemark in Bezug auf alle Kennzahlen im internationalen Vergleich
sehr gut ab. Zudem besitzt das land die EU-weit höchste
Beschäftigungsquote, sowohl jüngerer als auch älterer
Arbeitnehmer. Dänemark ist zudem ein Land mit einem durchgehend
sehr hohen Industrialisierungsgrad. Auch die Landwirtschaft ist
entsprechend stark mechanisiert. Zu den wirtschaftlich bedeutendsten
Branchen gehört neben dem Tourismus im Dienstleistungssektor vor
allem auch die Stahlindustrie, der Bau von Transportmaschinen wie Loks
und Schiffe, das Druckwesen, das Verlagswesen und die Textilindustrie.
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