Bangladesch - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Bangladesch mit der Hauptstadt Dhaka wird in der Staatsform einer
Parlamentarischen Republik regiert. Dabei besitzt das Land eine
geografische Grundfläche von 144.000 km2 auf der momentan etwa 154
Millionen Menschen leben. Mit einer Bevölkerungsdichte von
durchschnittlich 1066 Einwohner pro km2 handelt es sich um ein extrem
dicht besiedeltes Land. Der südasiatische Staat hat analog auch
mit schweren politischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen zu
kämpfen, die ihren Ursprung weitestgehend in dieser extrem hohen
Bevölkerungsdichte und einer schlichten Überbevölkerung
haben. Seine politische Unabhängigkeit von Pakistan erhielt
Bangladesch am 16. Dezember 1971. Ebenfalls sehr negative Auswirkungen
besitzt das Bevölkerungsproblem auf die Umwelt von Bangladesch,
denn vor allem die Küstenregion des Landes leidet unter einer
überproportionalen Erwärmung. Eine nur logische Folge sind
massive Überschwemmungen und Wirbelstürme.
Wirtschaft
Trotz negativer Voraussetzungen befindet sich die Wirtschaft im
Wachstum. Dabei können durchschnittliche Wachstumsraten von 5 bis
6 Prozent erreicht werden. Das ist ein Prozentsatz, von dem mancher
europäischer Staat nur träumen kann. Dieser Tatsache steht
allerdings eine verheerende Armut breiter Bevölkerungsschichten
gegenüber, da die Wirtschaft nach wie vor durch massive staatliche
Einmischungen gehindert und ein noch stärkeres Wachstum abgeblockt
wird. Eine sehr große Bedeutung besitzt vor allem die
Landwirtschaft. Hier sind mehr als 56 Prozent aller Menschen
beschäftigt.
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