Argentinien - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Die im Süden von Südamerika gelegene Republik Argentinien
erstreckt sich über eine geografische Ausdehnung von 2.780.400
km2, wobei das Land über eine Bevölkerungsdichte von 14,4
Einwohner pro km2 verfügt. Dabei besitzt Argentinien etwa
40.134.425 Einwohner und wird in der Staatsform der präsidialen
Bundesrepublik geführt. Die Landeshauptstadt Buenos Aires
gehört zu einem der größten amerikanischen
Ballungsräume und Wirtschaftszentren. Nach Chile besitzt
Argentinien in Südamerika das zweithöchste
Pro-Kopf-Einkommen, allerdings sollte diese Tatsache nicht darüber
hinwegtäuschen, dass es hier eine große Kluft zwischen armer
und reicher Bevölkerung und dem entsprechenden Lebensumstand gibt.
Wirtschaft
Argentinien besitzt nach wie vor eine gelenkte Volkswirtschaft,
deren in mehreren Stufen zu erfolgender Privatisierungs- und
Deregulierungsprozess bis heute nicht abgeschlossen ist. Gute Erfolge
konnte man langfristig gesehen seit den 1970er Jahren verzeichnen,
wobei sich diese Tendenz allerdings unter Präsident Néstor
Kirchner wieder umkehrte. Ein Pluspunkt für die argentinische
Wirtschaft ist allerdings in den reichhaltigen Bodenschätzen zu
sehen. Dabei verfügt das Land neben Gold- und Silbervorkommen auch
über Erdöl und Erdgas sowie über Blei, Zink, Eisen,
Kupfer, Glimmer, Kalkstein und Zinn. Nach wie vor ist die argentinische
Wirtschaft aber auch von der Landwirtschaft geprägt, wobei es mit
dem Einsetzen der Industrialisierung in den 1950er Jahren auch
anderweitige Tendenzen gab und gibt.
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