Algerien - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Algerien ist das zweitgrößte Land des sog. Schwarzen
Kontinents. Dabei wird es von der Hauptstadt Algier aus in der
Staatsform einer Präsidialrepublik regiert. Zudem handelt es sich
bei Algerien um das mittlere Maghrebland. Algerien besitzt
natürlich und staatsrechtliche Grenzen an das Mittelmeer, an
Tunesien, an Libyen, an Niger, an Mali, an Mauretanien, an Marokko und
an die westliche Sahara. Dabei handelt es sich mit einer geografischen
Fläche von 2.381.741 km2 um eins ehr großes Land, auf dem
derzeit etwa 32 Millionen Menschen leben. Allerdings beträgt die
Bevölkerungsdichte von Algerien nur 13,8 Einwohner pro
Quadratkilometer, so dass es sich um ein sehr dünn besiedeltes
Land handelt. Dabei ist davon auszugehen, dass sich die
Bevölkerung schon aufgrund der naturräumlichen Gegebenheiten
sehr ungleich verteilt.
Wirtschaft
Vom Pro-Kopf-Einkommen her betrachtet und in bezug auf die
Inflationsrate von um die 4 Prozent gehört Algerien nach wie vor
zu den reicheren afrikanischen Ländern. Allerdings leidet das Land
nach wie vor unter großen staatlichen Eingriffen in die
Wirtschaft und das Wirtschaftssystem. Davon ist vor allem der
Bankensektor aber auch große Teile der Industrie betroffen.
Allerdings kann das Land von einer deutlichen Stabilisierung der
innenpolitischen Lage seit den 1990er Jahren profitieren. Allerdings
besitzt Algerien leider starke Abhängigkeiten im Energiebereich.
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