Ägypten - Globalisierung, Wirtschaft, Finanzen
Der nordostafrikanische Staat Ägypten ist ein wichtiges und
beliebtes Reiseziel für zahlreiche Europäer. Dabei erstreckt
sich das Land über eine geografische Fläche von 1.001.449
km2. Ägypten wird in der Staatsform der Präsidialrepublik
geführt. Bei einer Bevölkerungsdichte von nur 81,59 Einwohner
pro km2 und einer Bevölkerungszahl von 81.713.520 Einwohnern kann
man von einem land sprechen, das unterschiedliche dicht besiedelt ist.
Neben menschleeren Naturräumen gibt es hier große
Ballungszentren. Der altägyptische Name des Landes bedeutet ins
Deutsche übersetzt in etwa soviel wie „Schwarzes
Land“. Hier wird ein bezug auf die fruchtbaren Regionen am Nil
hergestellt. Entgegen vieler anderer Behauptungen hat der Name also
nichts mit der Hautfarbe der Bevölkerung oder ähnlichem zu
tun.
Wirtschaft
Seit den 1970er Jahren führt die liberale Wirtschaftspolitik
des Landes zu einer zunehmenden Lockerung der zuvor eher staatlich
organisierten Planwirtschaft. Trotzdem gibt es auch hier noch
großen Aufholbedarf. Durch diese „Öffnung nach
Außen“ kann Ägypten heute als eine der stabilsten
industrialisierten Nationen in Afrika nach Südafrika bezeichnet
werden. Dabei hat aber eher der Dienstleistungssektor vor der Industrie
vorrang, denn der Tourismus ist neben der Förderung von Erdöl
und der Landwirtschaft der nahezu wichtigste Wirtschaftszweig. Ein Bereich des Tourismus sind Nilkreuzfahrten,
die bei Besuchern sehr beliebt sind. Große Schwierigkeiten hat Ägypten allerdings mit seiner
extrem hohen Auslandsverschuldung, die kaum eigene Spielräume
zulässt.
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